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3. Begegnungswochenende der SH "Hämophilie in Sachsen-Anhalt" in Breitenstein/Harz |
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23.05.2008 |
Unserer diesjähriges 3.Begegnungswochenende fand vom 25.-27.April wieder in Breitenstein/Harz statt.
Am frühen Abend des 25.April trafen sich vier Familien mit ihren Kindern zum gemeinsamen Abendessen. Da wir uns nun durch die vergangenen Treffen schon sehr gut kennen gelernt hatten, war die Freude des Wiedersehens riesig. Bis spät in die Nacht unterhielten wir uns nicht nur über viele Themen, die uns bezüglich der Hämophilie auf der Seele brannten. Die Zeit verging wie im Fluge, so dass unserer traditionelles Kegeln diesmal ein Wettstreit unter den Kindern blieb, die sich darüber aber um so mehr freuten.
Der nächste Morgen begann mit einem leckeren Frühstück und reichlich
Sonnenschein. Der wurde auch dringend benötigt, hatten wir doch für
diesen Tag etwas ganz besonderes geplant. Mit der Harzer Schmalspurbahn
ging es von Friedrichshöhe bis nach Gernrode. Alle Kinder waren schon
richtig aufgeregt und als sich die große Dampflokomotive dem Bahnhof
näherte, waren sie völlig aus dem Häuschen. Um auch ringsum alles ganz
genau untersuchen zu können, wurde gleich der erste Wagen hinter der
Lok ausgewählt. Dass unsere Kinder dabei ihre Vorliebe für Ruß
entdeckten und sich dementsprechend am ganzen Körper verfärbten, nahmen
wir schon aufgrund der beeindruckenden Fahrt durch Natur und Sonne ganz
belustigt hin. Zum Glück gab es feuchte Tücher um zumindest die
schlimmsten Spuren zu beseitigen.
Angekommen in Gernrode spazierten wir durch den Ort und gelangten
schließlich zur Kuckucksuhrenfabrik. Wie im Guinness Buch der Rekorde
bestätigt, gilt deren ausgestelltes Wetterhaus als größtes weltweit und
die dort aufgebaute Kuckucksuhr als größte außerhalb des Schwarzwaldes.
Nach einem guten Mittagessen in den Tick-Tack-Stuben und einer kurzen
Führung durch die Fabrik ging es zurück zum Bahnhof. Um die große
schwarze Dampflok diesmal von weiten beobachten zu können, wurde für
die Rückfahrt der letzte Wagon ausgesucht.
Zurück in unseren Bungalows nutzten wir die nächsten zwei Stunden zur
Erkundung des nahe gelegenen Waldes um dann, wiederum bei super Wetter
den Grill anzuzünden.
Auch dieser Abend endete spät, es gab einfach sehr viel zu erzählen.
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück hieß es dann wieder Abschied zu
nehmen. Unsere bislang noch recht kleine Gruppe ist sich einig, dass
diese Treffen erheblich dazu beitragen unseren Alltag unbeschwerter zu
meistern, gerade weil er sich doch oft und in vielen Dingen von dem
nicht Betroffener in vielen Dingen unterscheidet. Entsprechend der
Gleichartigkeit unserer Probleme und Sorgen ist es wichtig, durch
gemeinsame Gespräche Lösungen zu finden und somit unseren Alltag
erträglicher zu gestalten. Und es funktioniert!!
Was mich persönlich ganz besonders freut und die Wichtigkeit unserer
Treffen bestätigt, sind folgende Zeilen eines Kurzbriefes einer der
teilnehmenden Familien unmittelbar nach der Veranstaltung:
"Dieses Treffen ist für uns wie das Symbol vom Frühling…. und, wir warten aufs kommende Jahr, das nächste Treffen."
Diana Graf, Merseburg
Fotos: Chr. Giakoumelou, G. Gottelt
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