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Der 8. Sachsen-Anhalt-Tag fand vom 02. bis 04. Juli in Aschersleben statt. Die älteste Stadt des Bundeslandes war in diesem Jahr Gastgeber. Etwa 280.000 Besucher erlebten auf dem größten Volksfest Sachsen-Anhalts drei interessante Tage. Trotz der Wetterkapriolen wurde es ein erfolgreiches Fest.
Am Samstag, 03. Juli 2004, präsentierten wir mit einem Informationsstand unsere Selbsthilfegruppe "Hämophilie in Sachsen-Anhalt".
Früh am Morgen schien die Sonne, dass ließ uns auf gutes Wetter hoffen. Trotzdem bewaffneten wir uns mit Jacken und heißem Kaffee. Welch ein Glück!
In Aschersleben angekommen, der erste Schreck: Der bestellte Pavillon war nicht da! Nach einigen Telefonaten mit dem Organisationsbüro sollte dieser organisiert werden. So begannen wir mutig mit dem Aufbau unseres Standes. Es zogen immer größere Wolkenfelder durch und wir wurden skeptisch, ob das Wetter hält.
Nachdem unser Stand aufgebaut war und wir erste Gespräche mit den Nachbarn führten, wurde uns immer mehr klar, dass der zugewiesene Stellplatz im Bestehornhaus-Garten sehr ungünstig ist. Es würden uns hier wohl kaum Besucher finden! Kurz entschlossen zogen wir mit Sack und Pack in die Augustapromenade um, in der viel mehr Treiben herrschte. So bauten wir den Stand zum 2. Mal auf. Unsere Wahl war gut, es kamen sofort neugierige Besucher vorbei.
Gegen 13 Uhr fielen dann doch die ersten kleinen Regentropfen - und der versprochene Pavillon war noch nicht da! Nach weiteren energischen Telefonaten wurden die Handwerker sofort losgeschickt. Endlich: Gegen 13.45 Uhr stand der Pavillon - das war unser Glück. Denn kurz darauf goss es wie aus Kübeln! Der Wettergott meinte es an diesem Samstag nicht gut mit uns - außer Schnee war alles dabei.
Trotzdem wurde es noch ein ganz interessanter Tag. Es kamen ein Betroffener und viele Besucher vorbei, einige hinterfragten auch die Krankheit und nahmen Informationsmaterial mit. Die Kinder fanden natürlich die Mitbringsel am Begehrtesten. Wir mussten jedoch leider wieder feststellen, dass vielen Menschen die Hämophilie unbekannt ist und weiterhin sehr viel Aufklärungsbedarf nötig ist.
Durchgefroren verließen wir gegen 18 Uhr die Veranstaltung. Und wie es vorauszusehen war - auf der Rückfahrt schien die Sonne.
Fazit: Wir werden diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr nutzen, um unsere Selbsthilfegruppe und deren Ziele der öffentlichkeit zu präsentieren!
Diana Graf und Anja Müller |